15,3 Billion Dollars for a chip

 

„Gam zu l‘tova“ quoted Mois Navon, an engineer and Rabbi who invented the Mobileye chip, while telling his amazing story full of rises and falls on the way to the company which was recently bought for billions of dollars by Intel. But not only that! He disclosed the secret of the Israeli innovation success.

In his presentation Mois showed how a „car-toy company“ transformed into a company which saves lives of people on the road and is now developing the first system on the market for autonomous vehicles.

Thank you very much for such an inspirational talk!

#hwzinisrael #swissdelegation #israelinnovation

Networking – NRW Delegation

Networking – NRW Delegation.

People ask me all the time: „How did you manage to build such a great Network?“ At events I see three types of Networkers:

  1. is trying to collect business cards from every single person at the event,
  2. not interested/too shy,
  3. talking to those, who are interesting to him and his business.

You can probably guess, which one I find more productive: 3.

The Art of Networking surely needs few components. The talent is important but not less important are interest in people and practice. And I truly believe that anyone can learn it.

Last week I went with a friend to an event, organised by the AHK, and we met some very interesting people. One of them was Julia. We talked about business and our interests. It was also great to see friends, because honestly I barely see friends outside of business at the moment. Well, being a mom and Entrepreneur is not easy.

Go to events and practice, it’s worth it!

#israel #nrw #businessdelegation #innovation #startups #essencity #networking #telaviv

Rabbi Lord Jonathan Sacks erklärt Populismus – must read!

Am Schabbat in der Synagoge liegt oft ein Heft aus mit dem Titel „Torah Tidbits„. Es ist eine Sammlung von Texten verschiedener Rabbiner und anderen Autoren und Autorinnen, die sich mit dem Torah-Wochenabschnitt beschäftigen. Diese Woche war es der Abschnitt „Korach“.

Wenn ich das Heft in die Hand bekomme, dann lese ich immer als erstes und oft auch als einziges den Text von Rabbi Lord Jonathan Sacks. Er ist ein scharfer Denker, schreibt eindringlich und verständlich und schafft es jede Woche, das Thema des Wochenabschnitts mit aktuellen Ereignissen oder weltlichen Dingen in Einklang zu bringen. Er wurde ganz zu Recht zum Lord ernannt und trägt diesen Titel an zweiter Stelle nach dem „Rabbi“. Auch das ist richtig.

Diese Woche geht es um die Geschichte Korachs. Kurz zusammengefasst passiert folgendes:

Die Spione, die ins Gelobte Land Israel geschickt werden, kommen mit schlechten Nachrichten zurück: Das Land sei bewohnt von Riesen und uneinnehmbar. Das Versprechen G’ttes, dieses Land den Israeliten zu geben, scheint nicht einlösbar. Als Reaktion auf die Spione verdonnert G’tt die Israeliten zu 40 Jahren Wanderschaft durch die Wüste und bis auf wenige Ausnahmen darf niemand das Gelobte Land sehen. Erst die nächste Generation wird dort leben können.

Die Leute sind sauer. Der Auszug aus Ägypten mutet wie ein Schuss ins eigene Knie an. Korach und seine Gefolgsleute klagen und greifen Moses direkt an. Warum hat er seinen Bruder Aaron zum Hohepriester gemacht und überhaupt die wichtigsten Positionen an seine Familie verteilt? Das ist doch Vetternwirtschaft par excellence!

Moses wehrt sich und verweist auf den Willen G’ttes. Er erbittet ein Wunder, das auch geschieht: Korach und seine Leute werden vom Erdboden verschluckt. Aber hat Moses gewonnen?

Rabbi Lord Sacks hat eine interessante Sichtweise darauf. Er nennt Korach den „Ersten Populisten“ und beschreibt sehr genau, was Populismus ist und warum Moses falsch reagiert hat. Korach vs. Moses war nicht Schwarz vs. Weiss. Und die Populisten heute haben mit ihren Vorwürfen auch nicht nur unrecht. Wie man damit umgeht, beziehungsweise, wie man damit nicht umgeht, das kann man von Rabbi Sacks und der Torah lernen. Aber lest selbst:

The story of Korach has much to teach us about one of the most disturbing phenomena of our time: the rise of populism in contemporary politics. Korach was a populist, one of the first in recorded history – and populism has re-emerged in the West, as it did in the 1930s, posing great danger to the future of freedom.

Populism is the politics of anger. It makes its appearance when there is widespread discontent with political leaders, when people feel that heads of institutions are working in their own interest rather than that of the general public, when there is a widespread loss of trust and a breakdown of the sense of the common good.

People come to feel that the distribution of rewards is unfair: a few gain disproportionately and the many stay static or lose. There is also a feeling that the country they once knew has been taken away from them, whether because of the undermining of traditional values or because of large scale immigration.

Continue reading…

„Anonymous“ will Israel aus dem Internet werfen – mal wieder

Anonymous OpIsraelVor fünf Jahren hat sich eine „Hacktivisten“ Gruppe formiert mit dem Ziel, Internetinfrastruktur und Webseiten aus Israel anzugreifen. Das erste Mal griffen sie am 7. April 2013 an. Der Anlass war der Abend des Israelischen Holocaustgedenktages. Seit dem wird jährlich zu diesem Datum ein konzertierter Angriff auf Israel gestartet. Die Hacker verwenden den Namen „Anonymous“, was aber nichts zu bedeuten hat. Jeder kann unter diesem Namen agieren. Die Leute, die hinter den Hackangriffen stecken, die als #OpIsrael bekannt sind, haben ihre eigene Agenda und sind auf der ganzen Welt verstreut. Der Name „Anonymous“ wird verwendet, um die eigene Identität zu verschleiern und dennoch als gut organisierte und schlagkräftige Gruppe zu erscheinen, die ernsthaft gefährlich werden kann. In den vergangenen Jahren hat #OpIsrael jedoch keinen signifikanten Schaden angerichtet und wurde vom israelischen National Cyber Bureau und anderen Experten als Fehlschlag eingestuft. Dennoch droht #OpIsrael jedes Jahr wieder zum 7. April mit Angriffen, die Israels Infrastruktur schwer treffen sollen.

Trotz der schlechten Erfolgsbilanz ist die Bedrohung ernstzunehmen. In den vergangenen Jahren wurden mehrere Webseiten „defaced“. Das heißt, deren Startseite wurde gegen propagandistisches Material ausgetauscht. Außerdem wurde versucht, sensible Daten bei Banken und Regierungsstellen zu stehlen und zu veröffentlichen. Dazu kamen orchestrierte DDoS Angriffe auf verschiedene Regierungsstellen und Unternehmen in Israel. Es wurden Datenbank-Hacks, Übernahme von Admin-Accounts und die bereits genannten Defacings versucht. Eine Liste mit Angriffszielen sowie empfohlene Angriffstechniken wurden offen im Internet veröffentlicht.

Ein Problem bei dieser Art Angriffen ist der Kollateralschaden, der bei Angriffen auf die eigentlichen Ziele entsteht. Netzwerkressourcen werden erschöpft, so dass in großen Teilen der Netze keine Bandbreite mehr zur Verfügung steht. In diesem Fall ist das gewünscht, denn #OpIsrael hat sich auf die Fahnen geschrieben, „Israel aus dem Internet zu radieren“ („erase Israel from the Internet“).

Die gute Nachricht ist, dass die öffentliche Ankündigung allen Betroffenen die Möglichkeit gibt, sich entsprechend vorzubereiten. Und während in der Vergangenheit schon die normale Nutzung des Internets zur regelmäßigen Überlastungen der Leitungskapazitäten geführt hat, da das knapp 4TBit/s schnelle MedNautilus Kabel die einzige Verbindung ins Internet war, so ist die Situation heute sehr viel besser. Seit die beiden neuen Unterseekabel JONA und Tamares, die zusammengenommen 55 TBit/s an zusätzlicher Bandbreite liefern und 2012 in Betrieb gingen, mehr und mehr Verbindungen ins Internet bereitstellen, erhöhte sich der verfügbare Puffer um mit großen Angriffswellen zurechtzukommen.

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Israel ist über das Mittelmeer mit dem Internet verbunden

Wegen der politischen Situation in der Region haben alle diese Kabel ausschließlich Landepunkte in Europa. Der gesamte Internetverkehr von und nach Israel läuft über Verteiler in Frankreich, den Niederlanden, Deutschland und England. Deshalb haben Israelische Internetanbieter leistungsfähige Sicherheitslösungen, wie das DDoS Secure von Allot, in Frankfurt, London und weiteren Standorten in Europa installiert. Die Angriffe konnten so bereits abgewehrt werden, bevor sie das Land überhaupt erreichten. Daher gab es keine spürbaren Auswirkungen.

Aber es taucht eine neue Bedrohung am Horizont auf: Da das IoT (Internet of Things) immer weiter wächst und die „smarten“ Geräte mit ständigem Internetanschluss immer mehr werden, entwickeln sie sich zu einem interessanten Ziel für Hacker. Sie werden häufig infiltriert um als Teil eines Botnetzes Ausgangspunkt für DDoS-Angriffe zu werden, genau wie die von #OpIsrael.

Dieser Trend wird die Anzahl an bösartig agierenden, gehackten Geräten innerhalb des Netzes eines Anbieters weiter erhöhen. Um diese Geräte zu identifizieren und damit in der Lage zu sein, Angriffe schon an der Quelle abzublocken, muss ein Betreiber sehen können, was in seinem Netz los ist. Solche Angriffe lassen sich nicht an den Außengrenzen des Netzes abwehren und bedürfen anderer Verteidigungsstrategien, wie etwa die Allot-Produkte IoTSecure.

Hacktivisten sind ein Phänomen, das so schnell nicht verschwinden wird. Aber es gibt Wege, sich zu verteidigen und seine Netze zu schützen: Man muss seine Webapplikationen absichern und auch auf Netzebene Schutzmaßnahmen implementieren. Wenn das getan ist, kann man sich entspannt zurück lehnen und die Show genießen.

Dieser Text erschien erstmals auf Englisch bei meinem Arbeitgeber auf http://blog.allot.com/opisrael2018/

Jom Jeruschalayim – Die Befreiung vor 49 Jahren

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Mit Jehuda Kohen (סא“ל, vgl. Oberstleutnant)

Heute vor 49 Jahren wurde Jerusalem von den Jordaniern befreit. Sie wüteten in der Stadt für beinahe 20 Jahre, vertrieben alle jüdischen Bewohner aus der Altstadt und zerstörten die meisten Synagogen, darunter auch die Hurva, die prächtigste Synagoge ihrer Zeit.

Gestern Abend lauschte ich nach dem Abendgebet in unserer Synagoge dem Vortrag des Veteranen Jehuda Kohen. Er war damals ein einfacher Soldat, der im Sechs-Tage-Krieg als Reservist von der Uni eingezogen und in den Krieg geschick wurde. Er erzählte uns, wie die Mobilmachung ablief und dass es kaum Telefon und erst Recht kein Internet gab und viele einfach nicht wussten, was auf sie zu kommt. Er hatte damals eine kleine Kamera dabei und zeigte uns nun Fotos aus der Zeit.

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Das Design des Vortrages erinnerte an Webseiten aus den 90er Jahren…

Er gehörte zu einer Division, die eigentlich Richtung Ägypten aufbrechen und Nasser und seine Truppen zurückschlagen sollte. Die Ägypter waren aber unerwartet schnell besiegt, und sie wurden dort nicht mehr gebraucht. Nasser allerdings belog seinen Alliierten König Hussein aus Jordanien und erzählte ihm, seine Truppen ständen bereits vor Tel Aviv. Daher kämpften die Jordanier weiter.

Als er und seine Kameraden hörten, sie sollen nach Jerusalem, waren sie geradezu enttäuscht. „Was sollen wir in dieser Stadt?“, fragten sie sich. Dabei waren er und einige seiner Kameraden religiös und gingen mit TNT, Gewehr, Bajonett, Gebetsbuch und Gebetsriemen im Gepäck in den Krieg. Den militärischen Sinn dahinter und die emotionale Relevanz dieser Befreiung wurde ihnen erst später bewusst. Ich fragte ihn gestern Abend, ob der heutige Staat Israel ohne Jerusalem und die Kotel existieren könnte, und er verneinte vehement.

Er hielt einen Diavortrag mit seinen Fotos und erzählte seine persönliche Geschichte. Von der Fahrt im Bus nach Jerusalem, der Eroberung von Bunkern (mit TNT), wehmütig, wie er einen Jordanischen Soldaten erschoss, dem er in die Augen gesehen hatte, wie sie auf Har Hotzvim verschnauften und schliesslich, nach weiteren Stationen, den Har Habait, den Tempelberg eroberten.

An jeder Station träumten sie davon, dass der Krieg jetzt endlich vorbei sei, und erst am Tempelberg wurden sie erlöst.

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Jehuda Kohen auf dem Tempelberg

Er zeigte uns Fotos von ihm und seinen Kameraden, wie sie vor dem Felsendom posieren, an dessen Kuppel sie eine Israelische Fahne angebracht hatten. Es gibt kein Foto von der Fahne dort, nach einer halben Stunde wurde sie auf Befehl eines Vorgesetzten wieder eingeholt. Der religiöse Ort für die Muslime sollte respektiert bleiben. Auch die Freude währte nur kurz, denn schnell verbreiteten sich die Nachrichten darüber, wer ihrer Freunde gefallen und verwundet war.

Dass dieser Krieg gegen die Jordanier kein Krieg gegen Muslime oder Palästinenser war, sondern gegen die Jordanischen Besatzer, zeigt die Rede Moshe Dayans, dem damals amtierenden Verteidigungsminister, kurz nach der Befreiung:

„This morning, the Israel Defense Forces liberated Jerusalem. We have united Jerusalem, the divided capital of Israel. We have returned to the holiest of our holy places, never to part from it again.
To our Arab neighbors we extend, also at this hour – and with added emphasis at this hour – our hand in peace. And to our Christian and Muslim fellow citizens, we solemnly promise full religious freedom and rights. We did not come to Jerusalem for the sake of other peoples‘ holy places, and not to interfere with the adherents of other faiths, but in order to safeguard its entirety, and to live there together with others, in unity.“

Jehuda Kohen hält diesen Vortrag seit Jahren und erzählt beseelt davon, wie er mit Rabbi Goren und Rabbi Kook das erste Minchagebet (Nachmittagsgebet) an der Kotel (Westmauer oder Klagemauer) seit Jahrzehnten gebetet hat und sie mit 10 Männern angefangen haben und zum Ende des Gebets alle anderen dazugekommen sind, die vorher noch am Felsendom sassen. Die Kotel ist seit dem eine offene Synagoge für alle, egal ob Jude, Christ, Moslem oder sonst irgend etwas.

Die Kontrolle über den Tempelberg selbst haben wir wieder abgegeben. Dort herrscht die Fatah und lässt Juden, die offen als Juden zu erkennen sind nicht rein.

 

 

Pessach in Äthiopien

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Alevel und Eliyah im Büro

For an English version of the text, please scroll down!

In Israel leben viele Juden, die aus Äthiopien geflohen sind. Die Vorfahren dieser Juden verliessen Israel noch vor dem Bau des Zweiten Tempels. Alle Schriften und Feiertage, die danach entstanden sind, sind ihnen daher unbekannt. Dazu gehört der Babylonische Talmud genau wie Purim oder Channukkah.

Dennoch haben sie über ein Jahrtausend ihre Traditionen bewahrt. Einer meiner Arbeitskollegen ist so ein Jude aus Äthiopien. Sein Name ist Alevel Samuel. Er kam als Zwölfjähriger nach Israel und hat mir seine Erinnerungen an Pessach in seinem Geburtsort aufgeschrieben:

Erinnerungen an Äthiopien: Passach in Äthiopien

Ich wurde in einem Dorf in der Region Nord-Gondar in Äthiopien geboren. In unserem Dorf feierten wir die Feiertage anders, als sie in Israel gefeiert werden.
In Vorbereitung auf Passah bauten wir ein völlig neues Haus und Möbel, „Gojobait“ genannt, aus Erde, Lehm und Gras.

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Ein Gojobait in Äthiopien

Die Wände waren fest, aus Lehm gebaut und das Dach wurde mit Schindeln aus Gras gedeckt. Alles wurde gründlich gereinigt.
Wir stellten neue Küchengeräte aus Ton zum Backen und Kochen her. Sie waren handgemacht und wurden in einer speziellen Ecke des Hauses gelagert.
Jede Familie stellte Tongefäße her und brannte sie in einem Feuer, um sie für das Kochen haltbar zu machen.
Auch die Kleidung für Pessach vorzubereiten, war nicht einfach. Die weisse Pessachkleidung wurden zum Fluss zum Waschen gebracht.
Matza Brot wurde entweder aus Israel gebracht oder im Dorf gebacken.
Vor dem Sederabend (Erew Pesach) brachten wir das Passah-Opfer und aßen das Fleisch „in Eile“, wie es in der Torah über die Kinder von Israel heisst, die Ägypten verlassen: „Und so sollt ihr es essen: mit deinen Lenden umgürtet Ihre Schuhe an den Füßen, und Ihre Stöcke in der Hand, und ihr werdet sie in Eile essen – es ist Pessach für HASHEM“. (Exodus 12-11).
Das Lesen der Haggadah wurde in der liturgischen Sprache Ge’ez gehalten und wurde in Amharisch von den Kias (Rabbi) übersetzt.
In den sieben Tagen Chol Hamoed, aßen wir täglich frisch gebackenes ungesäuertes Brot (siehe Video) und Gemüse.
Wir tranken ein besonderes Getränk zu diesen leichten Mahlzeiten. Es wurde aus Zuckerrohr gemacht. Wir mahlen dafür den Rohrstock und erhalten eine Paste. Dieses Getränk hilft bei der Verdauung der ungesäuerten Brote und des Gemüses.
Äthiopischen Juden halten die Gebote, wie sie in der Tora beschrieben sind. Wir pflegen die Tradition unserer Vorfahren seit den Tagen des (ersten) Tempels.
Frohe und koschere Feiertage!

English

Many Ethiopian Jews that fled their homes, live in Israel today. The ancestors of these Jews left Israel before the construction of the Second Temple. All scriptures and holidays that were established after this, are therefor unknown to them. For example the Babylonian Talmud and holidays like Purim or Hanukkah.

But they preserved their traditions for over a millennium. One of my coworkers is such a Jew from Ethiopia.  His  name is Alevel Samuel. He came to Israel at the age of twelve. He shared with me his memories about Pessah in his birthplace, a small village in Ethiopia.

Memories of Ethiopia: Passover in Ethiopia

I was born in a village in the region of North Gondar in Ethiopia. In our village, we celebrated the holidays differently from how they are celebrated in Israel.
In preparation for Passover we built a completely new house and its furniture called „Gojobait“ built from mud, clay and grass. The walls were built of matter like clay and the roof was made of grass shingles. Everything was thoroughly cleaned.
We created new kitchen tools out of clay. They were handmade, for baking and cooking and stored in a special corner.
Each family made clay vessels and burned them in a fire to make them durable for cooking.
Also to prepare the holiday clothing was not simple. The white holiday clothes were brought to the river for washing.
Matza bread was either brought from Israel or baked in the village.
Before the Seder Night (Erev Pessach) we brought the Passover sacrifice and ate the meat „in a hurry“, as it says in the torah about the children of Israel who left Egypt: „And thus shall ye eat it: with your loins girded, your shoes on your feet, and your staff in your hand; and ye shall eat it in haste – It is the HASHEM’s passover.“ (Exodus 12-11).
The reading of the Haggadah was held in the liturgical language Ge’ez, and was translated into Amharic by the Kias (Rabbi).
During the seven days of Chol Hamoed, we only ate newly baked unleavened bread (see video) and vegetables.
We drank a special drink on these light meals. It was made from cane extraction. We grind the cane, squeezing the paste obtained. This drink helps with the digestion of unleavened bread and vegetables.
Ethiopian Jews observe the commandments as they appear in the Torah. Elders maintain the tradition as did our ancestors since the days of the (first) Temple.
Have a happy and kosher holiday!!

Terror: Does the „Lone Wolf“ exist?

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Discussion session at the „The Challenge of the Lone Wolf Terrorist Wave“

Does the lone wolf exist? Or is he/she a franchise of a terrorist organization? What are the origins of this new terrorist wave? What are the challenges of it? How can we fight the new Terrorism?

All these questions were discussed last Thursday at the conference called “The challenges of the lone wolf terrorist wave” organized by the ICT Herzliya and the Konrad-Adenauer-Stiftung Israel.
Many ambassadors came to this event and experts were talking about this important and sadly very current topic that is challenging not only Israel but also other countries around the world.

I would like to sum up some of the outcomes, that I found interesting.

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with Dana Weiss, an Israel journalist and news anchor at the conference

Before the discussion session started, few speakers had a chance to give an overview. Dr. Michael Borchard, Director of KAS in Israel, was questioning whether the lone wolf really exists, as he doesn’t in the nature. These wolfs are kind of a franchises of various terrorist organizations. These groups don’t prepare the terrorists, but use their attacks to support their hate propaganda and to inspire others. The lone wolfs also want to raise public attention, even if they have to pay it with their lives. Michael thinks, that this terror will stop, when the terrorists loose public support. He clarified that there is obviously no excuse for terror, but Israel can do something to decrease it. For example improve conditions in East Jerusalem. Other speakers that evening made similar statements. He concluded that Germany was very lucky so far, that they didn’t experience terror lately, but the threat exists, also in Europe. That’s why it is so important to stand together and to fight together against any kind of terrorism.

The next speaker was Prof. Boaz Ganor, Founder of the ICT. He gave a well-structured overview about who are these lone wolfs and what are the differences between them and terrorist groups. He claimed, it is easier to fight these groups, because they plan and organize attacks, which can be disturbed by secret services at any point during the planning. The lone wolfs on the other hand, commit in many cases spontaneous acts with various methods. Many terrorist organizations are using the lone wolfs attacks to incite and inspire their supporters. Interestingly, the online newspaper in English published by the Al Qaeda is called “Inspire”.

Prof. Boaz Ganor also spoke about the different motivations the terrorists have. Finally he drove parallels between the Palestinians and the Muslim Immigrants in Europe, who in the second generation both feel unintegrated and disappointed.

The keynote speaker was Minister of Public Security, Strategic Affairs and Minister of Information Gilad Erdan. He also talked about the motivations of terrorists. He claimed, that Abbas is boycotting the peace negotiations. His main concern was the security gap, because most attacks by lone wolf are spontaneous. Some of their acts can be predicted by what they write on Facebook. But how can you catch them and know when they will carry out the attack? He also explained how the terrorists get inspired through Facebook and how Facebook refuses to close pages that call for violence against Jews. Only when there are many complains, they do it.

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with Ron Prosor, an Israeli diplomat at the conference

Finally, some experts from secret services and a diplomat were discussing problems and solutions. They stated that there is a political issue, because the Palestinians don’t feel represented by Abbas anymore and he doesn’t have any solution for them either. The problem with misleading education came up few times. The lone wolf’s environment teaches hate.

One expert claimed, the worst is still ahead of us and not behind. And even if the political reasons disappear, there are religious and social reasons to continue terrorism, as long as there is support by the surrounding. His final statement was that we are running a marathon without knowing where the stadium is.

Pretty pessimistic outlook, but I guess very realistic. Have a great week everyone and stay save!

WE HAVE TO ACCEPT MOSLEMS – BUT THEY NEED TO ACCEPT US TOO

myzichronhome

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This article appeared on October 15, 2015 in Die Welt and is now published here with the author’s approval. It also appeared in the printed version of Die Welt on October 16.

The text was translated into English by Translations International, Herzliya, and will also appear in this form in my English language blog.

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In the multicultural State, respect for the individual is more important than tolerance for other religions. This presupposes openness and critical faculty, which are often lacking on the Moslem side.

The tide of refugees from Syria and other Moslem countries goes on and poses problems for Germany, not only of logistics. Burning refugee homes on the one hand and „Refugees Welcome“ banners on the other are the most visible signs of the controversy concerning the issue of how to deal with newcomers from a different cultural environment. The skeptics are often accused of Islamophobia…

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