Zucker ohne Zucker – Food Innovation aus Israel

Startup News aus Israel.

Der kanadische Raffinierzuckerriese Rogers Sugar, die Muttergesellschaft von Lantic Inc, hat sich mit dem israelischen Foodtech-Startup DouxMatok zusammengetan, welches ein Zuckerersatz- Produkt entwickelt hat, das gesünder ist, aber den Zuckergeschmack und -konsistenz beibehält.

DouxMatok will durch diese Zusammenarbeit sein Produkt kommerzialisieren und arbeitet bereits daran, ein Vanillearoma herzustellen, welches als gesunder Ersatz in der Lebensmittelproduktion verwendet werden kann.

Doch wie funktioniert es? Das innovative Produkt von DouxMatok versüßt den Zuckergeschmack, indem es auf effiziente Weise den Zuckergeschmack zu den Geschmacksknospen transportiert und so das “süße Glücksgefühl” verstärkt, welches auf das Gehirn übertragen wird.

Auch die Frankfurter Zuckermanufaktur Südzucker AG, die Schweizer Btov Partners und andere sind an diesem Projekt beteiligt und haben ihr Interesse an einer engen Zusammenarbeit angekündigt.

https://www.geektime.com/douxmatok-partners-with-rogers-lantic/

Israelische Corona-Startups

Coronabedingt haben wir innerhalb der letzten Monate weltweit interessante Entwicklungen im Bereich Innovation und Gesundheitswesen gesehen, die sowohl das Einhalten der neuen Abstandsregeln unterstützen, als auch innovative Lösungen in der Gesundheitsversorgung bieten.

Da bis dato nur der PCR-Test und der Antigen-Test verwendet werden, um auf COVID-19 zu testen, hat Zebra Medical Vision Ltd aus Israel eine AI-Lösung für das medizinische Röntgenbild erfunden, welches im Mai 2020 die FDA-Zulassung erhielt.

Diese Erfindung soll Medizinern helfen, wenn herkömmliche Testmethoden nicht verfügbar sind und kann außerdem festestellen, wie schwerwiegend die geteste Person erkrankt ist. In Zukunft hoffen sie, dass die AI Erfindung auch bei anderen medizinischen Fällen zum Einsatz kommen kann.

Außerdem arbeitet die israelische Regierung eng mit Drohnen-Technologien von Airobotics und OCTOPUS Systems zusammen, um die Ausbreitung von COVID-19 zu stoppen.

Auch wenn wir durch die Pandemie mit neuen Herausforderungen konfrontiert werden, weiß die Startup-Nation kreative Lösungen zu finden und an ihren Aufgaben zu wachsen.

(Text: Mela Friedrich ) GIIN – German-Israeli Innovation Network

Photo: Lisa Grimm

https://www-entrepreneur-com.cdn.ampproject.org/c/s/www.entrepreneur.com/amphtml/356603

ai #artificialintelligence #coronavirus #covid #medical #zukunft #startup #innovation

Tel Aviv und Jerusalem auf Platz 6 im globalen Startup Report

Im diesjährigen Startup Genome‘s Global Startup Ecosystem Report (2020) kamen Tel Aviv&Jerusalem auf den sechsten Platz.
Außerdem stellte der Bericht fest, dass 40% der Startups weltweit durch die Folgen der Corona-Krise gelitten haben.

Auf Platz 1 ist Silicon Valley, dann folgt New York auf Platz 2, London auf Platz 3, Beijing auf Platz 4, Boston auf Platz 5.
Dann folgen Tel Aviv&Jerusalem. Insgesamt wurden 150 Städte mit ihren Startup Ökosystemen beurteilt.

Besonders stark vertretene Bereiche in Tel Aviv&Jerusalem sind AI, Big Data und Analytics und Cybersicherheit.
Jährlicher Export von israelischen Cyber Security Produkten beträgt 6,5 Milliarden Dollar.

Israel hat als erstes Land ein PhD in Cyber Security und besitzt sechs Cyber Universität-Forchungzentren. Das zeigt, wie wichtig die Einbindung der Bildungseinrichtungen in die Startup Szene ist.

Tel Aviv hat nach Silicon Valley die höchste pro Kopf Anzahl an Startups.
Auf der kommunalen Ebene unterstützt die Stadt Tel Aviv die Startups mit etlichen Accelerator Programmen und Innovation-Zentren.

In Jerusalem sind vor allem die Bereiche Bio-tech und AI besonders stark. Auch die Stadtverwaltung von Jerusalem investiert für den Ausbau des Startup Ökosystems. In den kommenden Jahren wird die Stadt 87 Millionen Dollar investieren.

Spionage App/Lösung aus Israel gegen Corona

Mindestens acht Cyber Firmen pitchen zurzeit den israelischen Sicherheitsbehörden ihre Lösungen für eine App, die eine Nachverfolgung von Covid-19 Infizierten ermöglichen soll.

Moment, gab es nicht bereits eine komplette Überwachung der Daten durch das Shin Bet, dem israelischen Inlandsgeheimdienst am Anfang der Corona-Krise?

Ja. Das Shin Bet kann und konnte auch früher auf die Daten der Mobilfunkanbieter zugreifen, ähnlich wie die deutschen Sicherheitsbehörden das bei den Mobilfunkanbietern in Deutschland können. Der mutmaßliche Unterschied dabei ist, dass die Daten in Israel nicht anonymisiert sind. Außerdem weisen diese Standortdaten eine Genauigkeit von 200-300 Meter auf, weil die Mobilfunkanbieter nur sehen, in welche Funkmasten sich das Telefon eingeloggt hat. Bei der Jagt auf Terrorverdächtige reicht diese Information meistens aus, doch bei Corona Infizierungen muss der Abstand zwischen den Menschen weniger als zwei Meter betragen. So genau ist nicht mal GPS.

Das muss man daher anders lösen. Die Cyber Firma Cellebrite zum Beispiel verkauft bereits an das Shin Bet und auch an diverse ausländische Sicherheitsbehörden eine Hacking Software und Hardware Lösung, die sich in das Handy eines Verdächtigen reinhackt und dann Zugang zu allen Standortdaten auf dem Handy hat, GPS, Schrittzähler, WiFi Lokalisation und mehr.

Diese bereits vorhandene Technologie will Cellebrite und die anderen Cyber Firmen in eine Corona App einbauen, die man freiwillig oder gezwungernermaßen installieren muss.

Länder aus Lateinamerika, Europa und Asien haben diese Hacking Lösungen von israelischen Cyber Firmen für den Kampf gegen Corona bereits gekauft.

Das ist ein großer Unterschied zwischen Deutschalnd und Israel. Die Lösung in Deutschland, an der ja zurzeit gearbeitet wird, wird diese Handy Daten anonymisieren, währen die App in Israel alle Daten vom Handy an das Gesundheitsministerium (und wahrscheinlich auch an das Shin Bet) unanonymisiert senden wird.

Auch wenn in Israel die Disskussion um Datenschutz nicht wirklich vorhanden ist, geht diese Lösung vielen doch zu weit und wird scharf kritisiert.

Der Präsident zu Besuch im Wohnzimmer

Diese Woche ist Yom Haatzmaut, der israelische Unabhängigkeitstag. Neben öffentlichen Veranstaltung mit feierlichen Ansprachen, ist normalerweise das ganze Land eine einzige Party. Dieses Jahr hat man für den Unabhängigkeitstag eine Ausgangssperre verhängt, um sicher zu gehen, dass es keine heimlichen Feiern gibt.

Der israelische Präsident hatte eine innovative Lösung, um seinen Bürgern ein besonderes Yom Haatzmaut Erlebnis zu schenken. Er hat zusammen mit einem Startup für Erweiterte Realität (Augmented Reality) /tetavi/ eine virtuelle Figur von sich selbst kreiert und man kann sich die feierliche Ansprache vom AR (Augmented Reality) Präsidenten Reuven Rivlin im eigenen Wohnzimmer gesprochen anhören.

Am Ende der Ansprache lädt er dazu ein, mit ihm ein Selfie zu machen.
Falls ihr es auch ausprobieren wollt, hier ist der Link dazu.
[חוגגים עצמאות עם הנשיא]

Kreativität bei Kindern und Erwachsenen – Innovation

Zur Förderung von Innovationen ist Kreativität eines der wichtigsten Faktoren. Kreativität ist ein Muskel, den man trainieren kann der aber bei Vernachlässigung erschlafft. Das ist unabhängig vom Alter.
In Untersuchungen bei Kindern hat man festgestellt, dass die Kreativität ansteigt und mit 6 Jahren plötzlich ganz tief sinkt. Die Wissenschaftler vermuten den Zusammenhang mit dem Schulanfang. Wenn es keinen Raum für Kreativität mehr gibt, sondern alles durchstrukturiert ist, erschlafft eben die Kreativität.
Im Falle der Kinder müssen dann die Eltern den Kindern diesen Raum für Kreativität zu Hause schaffen oder durch kreative Kurse.
Im Falle der Unternehmen ist es extrem wichtig, den Mitarbeitern Raum für Kreativität zu geben, um Innovationen innerhalb des Unternehmens zu fördern.

#innovation #startups #israel #kreativität #kinder #unternehmen

Wettlauf nach Beatmungsgeräten. So hat Israel es gelöst.

Weltweit fehlen Beatmungsgeräte.

Israel hat etwa 2.000 Geräte sofort zur Verfügung. Beim Höchststand der Infektion erwartet man 5.000 Menschen, die ein Beatmungsgerät brauchen werden.

Was hat Israel gemacht?

1. Zum einen hat das israelische Gesundheitsministerium 12.000 Beatmungsgeräte aus dem Ausland bestellt. Medtronic, einer der Marktführer für Medizintechnik aus Irland hat unter Anderem in Kooperation mit Tesla neue Produktionsmöglichkeiten geschaffen, um mehr Beatmungsgeräte herzustellen.

2. Medtronic Büro in Israel hat defekte Beatmungsgeräte aus den Krankenhäusern abgeholt und zehn Ingenieure und Techniker beauftragt, diese zu reparieren.

3. Das Verteidigungsministerium hat in Zusammenarbeit mit dem Israel Aerospace Industries Raketenproduktionsanlage auf Produktion von Beatmungsgeräten umgewandelt.

4. Mehrere Startups und unabhängige Entwickler arbeiten an der Entwicklung einfacher Beatmungsgeräte, die man schnell und kostengünstig herstellen kann.

5. Zwei Beatmungsgeräte wurden bereits entwickelt und werden nun vom Gesundheitsministerium geprüft.

Auch in diesem Fall gilt, was für Innovationen wichtig ist:

* Schnell sein

* Kreative Lösungen anbieten

* Wenige bürokratische Hürden

Jahresrückblick 2019 – Ziel für 2020 (Menschen)

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Es war eine pure Freude, durch die Bilder von 2019 zu scrollen, um die neun auszusuchen, die ich in eine Collage packe. Erst da wird einem bewusst, was man in einem Jahr alles erlebt hat. Bei mir ist anscheinend doch extrem viel passiert. Wir haben als fünf-köpfige Familie sehr viel zusammen erlebt, die Jungs haben gelernt Fahrrad zu fahren, Rosa hat angefangen zu laufen und Kita angefangen, mein Startup hat an Geschwindigkeit gewonnen und ist gewachsen, ich habe meine zweite Vortragstour mit Baby absolviert, mein Buch weiter geschrieben und zwei Mal die Knesset gewählt. Und das sind nur ein Paar ausgewählte Highlights des Jahres. Aber vor allem habe ich viele tolle Menschen an meiner Seite gehabt und kennen gelernt. Und da kommen wir auch schon zu meinem Hauptziel für 2020 – Menschen.
Ich bin Jemand, der immer Menschen um sich haben muss. Ich lasse mich gerne von Freunden und Bekannten inspirieren und motivieren. Und habe aber auch eine Krankheit, mich mit Menschen zu vergleichen. Das ist durchaus vorteilhaft, wenn man durch das Tun anderer sich Inspirationen holt und neue Ideen entwickelt. Nach dem Motto: „Wow, du hast einen so tollen Artikel geschrieben, ich werde mir jetzt auch vornehmen, einen tollen Artikel zu schreiben.“ Oder: „Du hast diese Konfliktsituation so gut in den Griff bekommen, das mache ich das nächste Mal bei einem Konflikt auch.“ Doch das Vergleichen mit anderen hat auch zwei negative Seiten. Zum einen kann man in eine Art Neidzustand geraten bzw. Unzufriedenheit mit sich selbst, dass man eben nicht das eine oder andere erreicht hat. Zum anderen führt aber das Vergleichen auch dazu, dass man eigene Standards und Werte bei anderen erwartet und einfordert. Das kann sehr unangenehm enden. Das letztere hat mich dieses Jahr mehrmals in sehr unangenehme Situationen gebracht aus denen man nicht so einfach wieder rauskommt. Also habe ich mir zum einen für 2020 vorgenommen, das negative Vergleichen mit Anderen noch mehr unter Kontrolle zu kriegen.
Auf der anderen Seite will ich das positive Vergleichen noch stärker zu betreiben. Ich möchte regelmässig Shout-outs machen über Menschen, die mich inspirieren.
Na da, Lechaim! Frohes Neues Jahr! Wir sind bereit, 2020!

Jobs der Zukunft – Digitalisierung

https://giin.co.il

Als Folge der Digitalisierung sind viele Unsicherheiten entstanden. Fallen Jobs weg? Wieviele kommen dazu? Welche Berufe/Jobs wird es in der Zukunft geben? Dass diese Fragen für die junge Generation wichtig sind, ist nachvollziehbar. Sie schauen sich auf dem Arbeitsmarkt um und müssen sich jetzt für einen Weg und eine Ausbildung entscheiden. Aber auch für alle anderen Generationen, die zurzeit mitten in ihrer beruflichen Laufbahn sind, stellen sich solche Fragen.
Es gibt viele Untersuchungen von Universitäten, Wirtschaftsverbänden und Medien über die Berufe der Zukunft und es herrscht große Einigkeit über die Berufe, die in der Zukunft gebraucht werden.
Das dominierende Thema dabei ist die Automatisierung. Dass viele Jobs durch die Automatisierung ausfallen werden und dies schon tun, ist im allgemeinen Bewusstsein angekommen. Doch die gute Nachricht ist, dass Roboter über eine entscheidende Eigenschaft nicht verfügen: Kreativität. Es ist noch nicht absehbar, wann und ob Roboter diese Fähigkeit erlernen werden. Auch deshalb gewinnen gerade kreative Berufe an Bedeutung. Schon jetzt sind Kreative sehr gefragt und die Nachfrage steigt weiter. Selbiges gilt für Menschen, die neuen Technologien entwickeln oder weiter entwickeln.
Folgende Berufe haben laut den meisten Studien eine goldene Zukunft:

Medizin

Die medizinische Forschung hat im letzten Jahrhundert große Sprünge gemacht und die Menschen leben länger als je zuvor. Das führt dazu, dass zum einen Berufe in Bereichen wie Bio-Engeneering, IT-Medizin gefragt sind, aber auch Berufe zur Behandlung und Pflege, wie Ärzte/Ärztinnen und PflegerInnen.

Content

Inhalte erstellen sich nicht automatisch. Kreative Berufe wie Content Creator, Designer, Blogger, Video Produzent sind und bleiben zukunftsfähig.

Vertrieb und Support

In vielen Jobs ist der persönliche Kontakt wichtig. Berufe wie Sales/Verkauf und persönliche Betreuung/Support benötigen besonderes, psychologisches Feingefühl und können somit nicht von Computern geleistet werden. Auch Köche und Office Manager fallen in die Kategorie der persönlichen Betreuung.

Bildung

Der Bereich Bildung ist besonders wichtig für die zukünftige Arbeitswelt. Der Beruf des Lehrers wird weiter gebraucht, da LehrerInnen außer der Wissensvermittlung auch erzieherische Funktionen übernehmen. Deshalb wird man Lehrer kaum durch Roboter ersetzen können. Die steigenden Zahlen der Online Kurse zeigen, dass vor allem der Bereich der Weiterbildung und Erwachsenenbildung das Internet eine wichtige Rolle spielt und spielen wird. Mittlerweile kann man fast alles Online erlernen. Aber die Zukunft der Bildung liegt auch im Erlernen der Fähigkeiten und nicht des reinen Fachwissens. In vielen Berufen werden etwa immer mehr digitale Kompetenzen benötigt.

Recht

Anwalt ist und wird auch weiterhin ein Beruf mit Zukunft sein. Wissen, Kreativität und direkter Kontakt mit Menschen sind für einen erfolgreichen Anwalt gleichermassen wichtig.

High-Tech

Berufe im High-Tech formen die Zukunft mit. Dort sind unter Anderem folgende Bereiche zukunftsfähig:

  • Entwickler/Developer
  • VR Designer
  • Dronen Manager
  • Autonomes Fahren Spezialisten
  • IoT Architekt
  • Cyber Experte

Berufe, die laut Untersuchungen im digitalen Zeitalter wenig Zukunft haben sind, Briefträger, Berufe in der Landwirtschaft und Data entry Berufe. Hier besteht ein großes Automatisierungspotential.

Tel Aviv meets Hamburg

Rechts: Olga Yevteyev, Links: Jenny Havemann

Fischbrötchen, Finkenwerder Scholle, Franzbrötchen… what‘s it all about?..

It‘s going to be a very delicious Event well dressed with a hot meetings and discussions led by the experts in the field from Hamburg!

Yes!!! This time we were honored to be Co-organizer for Hamburg on Tour 2019 „Tel Aviv meets Hamburg“. The Event program will be filled with very interesting panels, workshops and will give you a perfect opportunity to meet key people from Hamburg businesses and learn about innovative projects which are currently run in Hamburg!

Stay tuned for further updates!

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