Israel Airmail

Ein ausgetragenes T-Shirt mit Erinnerungen

Es war 1995. Ich war im Kibbutz Shefayim im Zentrum Israels ein „Mitnadev“. Das kann man als „Volontär“ übersetzen und in Wirklichkeit hat man einfache Arbeiten erledigt und dafür Kost und Logis bekommen. Die Kost teilte man sich mit den Rest der Kibbutznikim, also der Bewohner des Kibbutz und die Logis waren sehr, sehr einfache Zimmer.

Auf diesen Fotos kann man erahnen, wie schäbig die Zimmer tatsächlich waren:

Eliyah in seinem Kibbutzzimmer

Es waren die einzigen Zimmer im gesamten Kibbutz, die keine Klimatisierung hatten. Aber wir Volontäre hatten dennoch eine Menge Spaß. Der Pool stand uns offen, das Mittelmeer war in Laufweite und der Kibbutz war ein kleines Paradies. Ein Mal im Monat bekamen wir Taschengeld und eine touristische Tour zu einem Touriziel in Israel. Ich war am Toten Meer, in stinkenden Heilquellen im Norden, in der Wüste, in Jerusalem und vielen anderen Orten.

Und wir bekamen ein Kontingent an Air-Mail Briefen. Das waren ausgestanzte DIN-A4 große Zettel, die man auf einer Seite beschreiben konnte und dann gedrittelt gefaltet hat und zusammengeklebt hat. Sie waren fertig frankiert für Luftpost in jedes Land der Welt (mit diplomatischen Beziehungen zu Israel) und konnten mit der Adresse beschriftet, aber ohne weiteren Inhalt in den Briefkasten geworfen werden.

Damals gab es kein Email und Fax konnte man nur im Hotel empfangen und verschicken. Diese Briefe waren unsere Kommunikationsbrücke nach Hause. Und auf den Briefen prangte das Luftpost-Logo der Israelischen Post. Das Logo selbst ist ein über die Jahre immer weiter modernisierter Hirsch in Anlehnung an die Torah. Für die Luftpost sind dem Hirsch Flügel gewachsen. Als ich also dieses Shirt sah, musste ich es mir kaufen. Und das könnt ihr jetzt auch:

https://shop.spreadshirt.de/eliyahhavemann/israel+vintage+air+mail-A60bbd54da0e65446eba2baa6

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Israelische Biere Tasting – Video 4

In dem Video Folge vier
Trinken wir nicht nur ein Bier
Über Golan und Politik reden wir
Und auch über das Trump-el-tier

Viel Spass mit dem vierten Video in userer Reihe „Israelische Biere Tasting“, in denen wir Israelische Craft-Biere testen und dabei reden über dies & das. In diesem Video erfährt das Tasting eine (auch für uns!) unerwartete Wendung…

Video 1: Negev
Video 2: Malca
Video 3: Emek Ha’ele

easyJet: Wie schützt man sich vor Datenlecks?

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Jemand hat bei easyJet Daten von 9 Millionen Kunden entwendet. Ich bin einer dieser Kunden und bekam eine Email vom Fluganbieter, die mich gewarnt hat, dass Hacker diese Informationen gegen mich einsetzten könnten.

Ich bin easyJet für die Transparenz sehr dankbar. Und es führt uns mal wieder vor Augen, dass unsere Informationen, die wir Dienstleistern online anvertrauen, niemals 100% sicher sind. Das trifft auf E-Commerce- Anbieter, Soziale Netzwerke und im Grunde auf alle anderen Online-Dienste zu, vor allem auf die, bei denen man sich einloggen muss.

Als Kunde ist es auch nicht möglich zu beurteilen, welcher Anbieter tatsächlich in der Lage ist, die ihm anvertrauten Daten auch zu schützen. Daher muss man eigentlich immer davon ausgehen, dass so ein Datenleck entstehen kann. Um sich selbst zu schützen, muss man also versuchen, die Auswirkungen des Lecks zu minimieren. Und dabei helfen diese vier Tipps:

  1. Nutze bei jedem Dienst ein eigenes, einzigartiges Passwort, das auch nicht einfach eine Abwandlung eines anderen Passworts ist. Negativbeispiel: easyJetMyP@55w0rd, WordPressMyP@55w0rd, usw.
  2. Falls möglich, nutze bei jedem Dienst eine andere Email-Adresse. Damit kann man direkt nachvollziehen, woher missbrauchte Adressen stammen.
  3. Falls man mehrere Kreditkarten hat, sollte man jeder Karte eine bestimmte Funktion zuordnen: Reise, Einkäufe, Online Shopping, Online-Dienste (Netflix, iTunes, Amazon Prime, etc.). So fallen in den Monatsabrechungen Missbräuche viel schneller auf und eine Kartensperrung hat einen kleineren Effekt.
  4. Achte auf Phishing-Angriffe. Mit den aus den Leaks gewonnenen Daten lassen sich häufig zielgerichtete Spearphishing-Angriffe konstruieren. Diese Angriffe können per Email, SMS, Soziale Medien oder auch Anrufe und Briefe eingehen.

Hamburg meine Perle

Wenn Israelis erfahren, dass wir aus Deutschland ausgewandert sind, fragen sie meistens: „Aus Deutschland? Warum seid ihr aus Deutschland weg gegangen?“ Wenn Deutsche erfahren, dass wir aus Deutschland nach Israel ausgewandert sind, fragen sie oft: „Vermisst du Deutschland?“

Meine Antwort ist dann: „Deutschland nicht wirklich, aber Hamburg vermisse ich.“

Ja, ich bin mit Leib und Seele Hamburgerin. Ich war 11 als wir mit kleiner Zwischenstation aus der Ukraine nach Hamburg ausgewandert sind. So Vieles verbinde ich mit dieser Stadt, aber vor allem finde ich, dass es die schönste Stadt ist.

Dieses Foto ist von vor 2 Wochen, als ich auf meiner Tour durch Deutschland in Hamburg war. Von dieser Stelle, wo das Foto gemacht wurde, stieg ich ins Auto und fuhr weiter nach Bielefeld zum dritten Vortrag. Als ich über die Elbbrücke fuhr und Hamburg Richtung Autobahn verließ, kamen mir fast die Tränen.

15,3 Billion Dollars for a chip

 

„Gam zu l‘tova“ quoted Mois Navon, an engineer and Rabbi who invented the Mobileye chip, while telling his amazing story full of rises and falls on the way to the company which was recently bought for billions of dollars by Intel. But not only that! He disclosed the secret of the Israeli innovation success.

In his presentation Mois showed how a „car-toy company“ transformed into a company which saves lives of people on the road and is now developing the first system on the market for autonomous vehicles.

Thank you very much for such an inspirational talk!

#hwzinisrael #swissdelegation #israelinnovation

Salonkolumnisten: Das Diktat der Uhr

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Nach dem Ende der Zeitumstellung, wie sie die EU geplant hat, müssen wir uns für eine Zeit entscheiden: Soll es die ganzjährige Sommerzeit sein?

Mehr auf Salonkolumnisten.com

Und das sagt der Leser Patrick Pinkepank dazu:

Zurück nach zwei Wochen Pause

Zwei Wochen waren wir im Urlaub und daher ist hier im Blog so wenig passiert. Es war schön! Wir entspannten im Nirgendwo an der Flensburger Förde.

Das Wetter war durchwachsen, aber oft heiter. Wir genossen die Abkühlung und sind selbst bei leichtem Regen gerne zum Strand Spazieren gegangen.

Mit der Fähre machten wir einen Tagesausflug nach Sønderborg und sahen unterwegs so viele Segelboote, dass es das Wort in den Wortschatz unseres Kleinsten (2) geschafft hat.

Dann verbrachten wir Zeit in Hamburg mit Familie und Freunden.

Auch einen Tagesausflug im ICE nach Berlin zu meiner Mutter und den Geschwistern war Teil der Reise.

Im Hambuger Park „Planten un Blomen“ gibt es einen Kletterbaum für Kinder und Väter.

Aber jetzt sind wir zurück! Es waren zwei wirklich schöne Wochen. Aber das Schönste am Urlaub ist immer noch das Losfahren und das Nach-Hause-Kommen. Das hat man am deutlichsten bei unserem Ältesten (5) gemerkt. Er hat sich auf beides so sehr gefreut, dass er es jedem ungefragt erzählte: „Wir fliegen morgen nach Raanana! Das ist in Israel!“

Den Sonnenuntergang in Raanana tauchte uns in das Licht, das Heimat bedeutet.